Details
Als Evelyn von Frauenstein am Antoniusfeuer erkrankt, bleibt Ritter Adalbert nur eines: Er begibt sich auf eine Pilgerreise nach Jerusalem, um in der Grabeskirche für die Genesung seiner Frau zu beten. Der Ritter ahnt nicht, dass diese Reise sich als Abenteuer auf Leben und Tod entpuppen wird. Denn Adalbert hat als enger Vertrauter Friedrichs II. stets mächtige Feinde auf den Fersen. Unversehens gerät er zwischen die Mühlen des Machtkampfes zwischen dem Kaiser und Papst Gregor IX. Kein Wunder also, wenn Adalbert beständig in der Gefahr schwebt, von den Häschern des Papstes gefasst zu werden. Zu diesem gefährlichem Spiel gesellen sich ägyptische Prinzen, jüdische Gelehrte, Tempelritter und Assassinen. Die so unterschiedlichen Weggefährten entdecken auf ihrer Reise das bestgehütete Geheimnis der christlichen Welt – in den richtigen Händen kann es zur Waffe werden …
Zusatzinformation
| ISBN | 978-3-940085-44-3 |
|---|---|
| Autor | Albrecht Barth |
| Buchtitel | Der Schimitar des Assassinen |
| Untertitel | Nein |
| Lieferbarkeitsstatus | lieferbar |
| Auflagenart | Neuausgabe |
| Erscheinungstermin | 17.02.2012 |
| Verlag | Verlag Neue Literatur |
| Seitenzahl | 240 |
| Breite (cm) | 12,2 |
| Höhe (cm) | 19,9 |
| Verarbeitung | Softcover |
| Abbildungen s/w | mit Schwarzweißabbildungen |
| Abbildungen farbig | Nein |
| Autoren-Information | |
| Leseprobe | Am nächsten Morgen färbte die aufgehende Sonne den Himmel blutrot. Kein gutes Omen. Fluchend und frierend erhoben sich die Männer von ihrem Lager. So heiß die Wüste am Tage war, so kalt, oft unter null Grad, war sie in der Nacht. Die Pilgergesellschaft drängte sich mit klammen Fingern um das Lagerfeuer. Da ertönte ein Warnsignal von einem der Wachsoldaten. Vor dem Hintergrund einer riesigen Sanddüne wurde die Silhouette eines einzelnen Reiters sichtbar. Der Reiter hielt auf den Trupp zu. Er war ganz in Schwarz gewandet. An der Seite hing ein großer Schimitar. Er unterschied sich deutlich von den Langschwertern der deutschen Ritter. Über dem Rücken des Reiters hing der typische Bogen der Wüstenbewohner. Zum Schutz vor dem Wüstenstaub war er mit einem Tuch verhüllt, nur die Augenpartie war frei. »Salam aleikum.« »Aleikum as salam, was ist Euer Begehr?« Adalbert musterte den Neuankömmling eingehend. Der Sarazene machte einen würdigen Eindruck, seine Haltung verriet den Edelmann und auch der kunstvoll verzierte Schimitar verriet, dass es sich um einen solchen handelte. »Ich bin Fassr ed-Din, Sohn des Großwesirs des verstorbenen Sultans al-Kamil, und habe Euch hier erwartet, wenn Ihr Graf Adalbert seid.« Verwundert blickte der Graf auf den Sarazenen. War das möglich? Er hatte sein Kommen nur dem Deutschritterorden mitgeteilt. Dann ging Adalbert ein Licht auf. Natürlich! Der dunkelhäutige Sarazene war kein anderer als der Prinz von Selinunt, Sohn des Freundes von Kaiser Friedrich! Der Kaiser hatte Fassr zum deutschen Ritter geschlagen und zum Prinz von Selinunt ernannt. Einen Moslem! Der Papst hatte vor Wut geschäumt. Jetzt erstaunte Adalbert auch nicht mehr das nahezu akzentfreie Deutsch des Sarazenen. »Kommt, Prinz, wärmt Euch am Feuer, es ist kalt in der Wüste.« |
| Verkaufshinweise | k. A. |
| Rezensionen | k. A. |
| Beigaben | k. A. |
| Gewicht | 1 |
