Der Uhu-Knigge

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Der Uhu-Knigge

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Kurzübersicht

Ein Leitfaden für Unterassistenten, PJler, Famulanten und anderes niederes medizinisches Gastpersonal

Details

Der UHU oder UnterHUnd ist keine Figur aus dem 3. Höllenkreis, sondern die in einigen deutschsprachigen Regionen Europas übliche, liebevolle Bezeichnung für den Medizinstudenten während seines klinischen Primärkontaktes. Die erstenPraktika lassen den PJler, Unterassistenten oder Famulanten meist eine Art Läuterung im Fegefeuer der Krankenversorgung erfahren. Denn abseits der Hörsäle und Seminarveranstaltungen lauern Herausforderungen, die dem Arzt in spe Fertigkeiten abverlangen, die über das theoretische Studienwissen weit hinausgehen.
Toralf Sperschneider, zufällig selbst Arzt, nimmt sich des geplagten UHUs an und zeigt in seinem Vademecum, wie man mit schlafwandlerischer Sicherheit die hierarchischen Klippen der Halbgötterwelt in Weiß umschifft und im Dschungel der Ausbildung durch professionelle Heucheltechniken und muzinöse Schmeicheleien immer den locus minoris resistentiae finden kann.  Der UHU-Knigge ist die lang ersehnte Rettung im Kitteltaschenformat, wenn es gilt, die Stolpersteine des Krankenhausalltages unverletzt hinter sich zu lassen oder ihnen weiträumig auszuweichen.

Zusatzinformation

ISBN 978-3-940085-43-6
Autor Toralf Sperschneider
Buchtitel Der Uhu-Knigge
Untertitel Tricks und Kniffe zum Erreichen der Kohlrausch-Falte eines unmittelbaren Vorgesetzten im klinischen Alltag
Lieferbarkeitsstatus lieferbar
Auflagenart Neuausgabe
Erscheinungstermin 05.10.2011
Verlag Verlag Neue Literatur
Seitenzahl 74
Breite (cm) 12,20 cm
Höhe (cm) 19,00 cm
Verarbeitung Softcover
Abbildungen s/w k. A.
Abbildungen farbig k. A.
Autoren-Information

Toralf Sperschneider

Leseprobe

Gute Umgangsformen
Wissen Sie eigentlich, wie Sie sich als Unterassistent, Famulant oder PJler zu benehmen haben? Sie sagen, es sei allerhand, eine solche Frage zu stellen? Denn über einen Mangel an höflicher Unterwürfigkeit Ihrerseits habe sich noch nie jemand beklagt? Wie es aber gemeinhin bei derart alles beherrschenden Themen der Fall ist, klafft auch bezüglich des Verhaltens zu Berufsbeginn eine große Lücke zwischen Erwartung und Wirklichkeit. Fassen Sie daher meine Frage nicht falsch auf, verehrter Fachwelpe! Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten. Aber möglicherweise kann Ihnen ein »Halbgott in Weiß« der Mittelklasse, der die knietiefen Moorlandschaften der Ausbildung bereits durchwatet hat, ein paar pfiffige Tricks und Kniffe beibringen. Natürlich bin ich überzeugt, dass Ihr Taktgefühl und Einfühlungsvermögen Sie fast immer das Richtige tun lassen. Zumindest das von Ihnen als richtig Empfundene. Mancherlei Verhaltensweisen wollen und müssen jedoch auch einmal mühsam beigebogen werden, denn einen Unterassistenten in seiner hospitalen Stellung verbindet mit seinem Vorgesetzten wenig bis gar nichts. Und das ist bereits ordentlich übertrieben. Sehen Sie, jetzt lächeln Sie imbezil und bleiben mir verlegen eine Antwort schuldig. Im Umgang mit unseren direkten Vorgesetzten dürfen wir nun einmal nicht immer von unserem Gefühl ausgehen, sondern müssen die allgemein anerkannten und gebräuchlichen Formen beachten. »Was heißt hier Umgangsformen?«, höre ich da einen Schelm tirilieren, »das sind doch Überbleibsel längst vergangener Zeit ohne aktuelle Bedeutung!« Gemach, lieber Freund, weit gefehlt! Eine gute Kinderstube ist noch kein Garant für das bequeme Erklimmen der Leiter zum Anus des Chefs, deren Sprossen unweigerlich an der Gunst des hochwohlgeborenen Assistenzarztes vorbeiführen

Verkaufshinweise k. A.
Rezensionen k. A.
Beigaben

Zum Kultbuch "Der UHU-Knigge" hat Toralf Sperschneider jetzt einen nicht minder kultigen Trailer gebaut, der noch einmal klarstellt, warum der "UHU" einfach in jede Kitteltasche gehört:
Das Büchlein nimmt im Stile älterer Lehrbücher die situative Komik des medizinischen Winzlings vor den kleinen und mittelgroßen Herren, insbesondere den Assistenzärzten, auf die Schippe und hilft, die neue Lebenssituation mit Humor und Eigenironie zu meistern.

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