Details
Seit vielen Jahren verbindet Bernhard, den jungen Chirurgen, mehr als nur Freundschaft mit seiner Arztkollegin Barbara. Just an dem Abend indes, da er ihr einen Heiratsantrag machen will, teilt sie ihm mit, daß sie für lange Zeit nach Afrika gehen wird, um dort den Ärmsten der Armen zu helfen. Für Bernhard bricht eine Welt zusammen, denn er muß aufgrund seiner Verpflichtungen in Deutschland bleiben. So schwören sie sich Treue und sind sicher, daß die Trennung ihrer Beziehung nichts anhaben kann. Doch unglückliche Zufälle und Intrigen einer Mitarbeiterin treiben einen Keil zwischen die Liebenden...
Zusatzinformation
| ISBN | 978-3-934141-17-9 |
|---|---|
| Autor | Ingrid Böttger |
| Buchtitel | Umwege des Glücks |
| Untertitel | |
| Lieferbarkeitsstatus | lieferbar |
| Auflagenart | Neuausgabe |
| Erscheinungstermin | 01.01.2000 |
| Verlag | Verlag Neue Literatur |
| Seitenzahl | 255 |
| Breite (cm) | 12,20 cm |
| Höhe (cm) | 20,00 cm |
| Verarbeitung | Hardcover |
| Abbildungen s/w | k. A. |
| Abbildungen farbig | k. A. |
| Autoren-Information | |
| Leseprobe | Bernhard von Braunau stand am Fenster und sah auf die regennasse Straße, die am Haus vorbeiführte. Plötzlich durchzog ein greller Blitz den Himmel, und im gleichen Moment ließ ein dumpfer Donnerschlag den Mann zusammenfahren. Immer heftiger peitschte der Regen an das große Fenster. Trotz des Unwetters war Bernhard von Braunau bei bester Laune. Ungeduldig sah er auf die Uhr. Würde Barbara wohl pünktlich kommen? Er hatte ein kleines Abendessen vorbereitet und wollte den Abend mit seiner Freundin verbringen. Dieser Abend sollte etwas Besonderes werden, denn Bernhard von Braunau hatte endlich den Entschluß gefaßt, Barbara zu fragen, ob sie seine Frau werden will. Hundertmal schon hatte sich der junge und recht erfolgreiche Arzt diesen Moment ausgemalt. Noch ahnte Barbara nichts von seinem Vorhaben. Er wollte sie einfach überraschen und konnte es kaum erwarten, in ihre glücklichen Augen zu sehen. Nur seinem Vater hatte er verraten, was er vorhatte. Wieder schweifte sein Blick zur Uhr, doch der Zeiger hatte sich kaum bewegt. Das Unwetter verlor nicht an Stärke. Blitz und Donner wechselten sich ab, und der strömende Regen begleitete die Urgewalten der Natur. Bernhard ging zum Tisch, den er überaus liebevoll gedeckt hatte, und rückte nochmals die roten Rosen in der Vase zurecht. Der junge Mann schien sichtlich zufrieden mit seinen Vorbereitungen. „Ach ja, der Ring“, sagte er und ermahnte sich selbst, denn diesen Ring wollte Bernhard seiner Barbara heute an den Finger stecken. Er öffnete die oberste Lade des kleinen Schrankes, der wohl noch aus der Biedermeierzeit stammte und keinen Zweifel daran ließ, daß er sehr wertvoll war. Das kleine Kästchen öffnete er sehr behutsam, so als befände sich etwas sehr Zerbrechliches darin. Zum Vorschein kam ein zierlicher Ring, mit zwei kleinen goldenen Herzen, die jeweils ein kleiner Brillant verzierte. Dieser Ring war ein altes Familienstück, das stets weitervererbt wurde. Vormals gehörte dieser Ring seiner Mutter Annemarie, die starb, als Bernhard erst siebzehn Jahre alt war. |
| Verkaufshinweise | k. A. |
| Rezensionen | k. A. |
| Beigaben | k. A. |
| Gewicht | 0,360 |
