Weibsstücke

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Weibsstücke

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Kurzübersicht

"Weibsstücke“ nimmt in seiner unschlagbaren Art mit völlig überraschenden Wendungen das "starke“ Geschlecht aufs Korn. Ob es sich um mäklige Feinschmecker, sexbesessene Jüngelchen oder arrogante, pflegeleichte und abwaschbare Männer handelt – hier haben (nicht nur) Frauen viel zu lachen.

Details

"Weibsstücke“ nimmt in seiner unschlagbaren Art mit völlig überraschenden Wendungen das "starke“ Geschlecht aufs Korn. Ob es sich um mäklige Feinschmecker, sexbesessene Jüngelchen oder arrogante, pflegeleichte und abwaschbare Männer handelt – hier haben (nicht nur) Frauen viel zu lachen. "… Beim Anblick eines Staubtuches erkrankte er spontan an einer Hausstauballergie ohne Symptome und das Bügeleisen berührte er nie, aus Angst vor Stromschlägen. Als er dann auch noch zwei Stunden nach dem Artikel in der ‚Blödzeitung‘ suchte, der angeblich bewies, dass Männer bei der Benutzung von Staubsaugern impotent werden, riss Rosamunde der Geduldsfaden. Sie entsorgte beim nächsten Gang zur Mülltonne den werten Herrn Gatten gleich mit.… “Dieses Buch bringt Humor in den Kampf der Geschlechter!

Zusatzinformation

ISBN 978-3-934141-30-8
Autor Sybille Freitag
Buchtitel Weibsstücke
Untertitel  
Lieferbarkeitsstatus lieferbar
Auflagenart Neuausgabe
Erscheinungstermin 01.01.2001
Verlag Verlag Neue Literatur
Seitenzahl 138
Breite (cm) 12,20 cm
Höhe (cm) 19,90 cm
Verarbeitung Hardcover
Abbildungen s/w k. A.
Abbildungen farbig k. A.
Autoren-Information

Sybille Freitag

Leseprobe

Pflegeleicht und abwaschbar

Verzweifelt stemmte Rosamunde ihr gesamtes Gewicht gegen die Haustür. Warum ließ sich dieses blödes Ding denn nicht öffnen? Mit Hilfe ihres Körpergewichtes wuchtete sie die Tür Stück für Stück auf, bis sie ihren wohlgeformten Körper durch einen kleinen Spalt zwängen konnte. So muss es einem Baby gehen, wenn es geboren wird, dachte Rosamunde schwitzend. Der Türstopper entpuppte sich als Haralds Unterhose. Besser gesagt, als das, was noch davon übrig war. Harald schaffte es trotz seines Alters und Bildungsstandes zu Rosamundes Bestürzung nicht, seine schmutzigen Sachen eigenhändig und ohne Verluste in die Wäschetonne zu tragen. Er ließ seine Klamotten einfach dort fallen, wo er sie auszog. Eine Teilschuld an der klemmenden Tür bekam allerdings auch Kater Purzel zugesprochen. Dieses total überfressene Tier konnte seine 17 Kilo kaum auf seinen eigenen 4 Beinen tragen. Deswegen verließ Purzel das Haus auch so selten wie möglich. Um seine Langeweile zu bekämpfen, zerriss und zerkaute er mit Vorliebe herumliegende Klamotten. Und an diesen herrschte wirklich nie Mangel in der Wohnung von Harald und Rosamunde. Nach getaner Arbeit bereitete es dem Kater besonders viel Freude, die quadratisch praktisch zerlegten Sachen in irgendwelche Ritzen und Ecken zu stopfen, so dass man Haustüren oder Schubkästen nur noch unter Anwendung von Gewalt öffnen konnte. Rosamunde beerdigte die Reste der traurigen Unterhose und fand dabei im Wohnzimmer auf der Couch ihre bessere Hälfte vor.
"Harald, was machst du denn schon hier? Musst du heute nicht arbeiten?“
"Hä?“
"Warum du heute schon zu Hause bist?“ erkundigte sich Rosamunde, während sie über die herumliegenden Zeitungen stieg.
"Lass mich bloß in Ruhe, mein Chef hatte heute einen verdammt schlechten Tag.“
"Und das ist ein Grund, von der Arbeit zu verschwinden? Wenn ich das machen würde, bräuchte ich überhaupt nicht mehr zu kommen.“
"Das hat mein Chef auch gesagt.“ Harald ordnete seine Massen auf der Couch neu.
"Was hat dein Chef auch gesagt?“ klang es dumpf unter dem Tisch, wo Rosamunde die leeren Bierbüchsen aufsammelte.
"Dass ich nicht mehr kommen brauche.“
"Waaas?“ Ein Aufschrei kam unter dem Tisch hervor und ein zweiter folgte, als sich Rosamunde den Kopf an der Tischkante rammelte.

Verkaufshinweise k. A.
Rezensionen k. A.
Beigaben k. A.
Gewicht 0,150

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