Die letzten Deutschen

Schreiben Sie die erste Kundenmeinung

 

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

9,90 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
ODER

Die letzten Deutschen

Klicken Sie doppelt auf das obere Bild, um es im voller Größe zu sehen

Verkleinern
Vergrößern

Mehr Ansichten

Kurzübersicht

»Deutsche waren – nein, sind – immer extrem. Extrem links, extrem rechts. Extrem strebsam – extrem faul. Extrem engagiert – extrem im Wegschauen.«

Details

»Deutsche waren – nein, sind – immer extrem. Extrem links, extrem rechts. Extrem strebsam – extrem faul. Extrem engagiert – extrem im Wegschauen.«
Genau diesem Wegschauen will Karin Küspert entschlossen entgegentreten. Gezeichnet wird das Negativszenario: Aussiedlung der letzten Deutschen in ein »vergessenes Fleckchen Welt« nach dem Untergang des Landes. Auf der Reise entwickelt sich ein interessantes Gespräch zwischen Großvater und Enkel über die vielfältigen Ursachen für den katastrophalen Zusammenbruch. Wie im Märchen vom »Hans im Glück« vergiften Neid und Missgunst das Miteinander der Menschen. Dabei werden die so genannte »Mitnahmementalität«, eine übertriebene Wertschätzung von Geld und Luxus sowie der aufgeblähte staatliche Verwaltungsapparat ebenso angeprangert wie die Folgen zunehmender Urbanisierung, sinkender Geburtenraten und einer reißerischen Medienkultur. Küspert liefert eine brillante Gegenwartsbeschreibung der Probleme im heutigen Deutschland und  appelliert mit diesem kritischen Buch an alle Deutschen: Unverzügliches Handeln seitens der Verantwortlichen ist unabdingbar! Nicht Resignation, sondern Tatendrang ist gefordert – ganz im faustischen Sinne: »Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.«

Zusatzinformation

ISBN 978-3-938157-75-6
Autor Karin Küspert
Buchtitel Die letzten Deutschen
Untertitel  
Lieferbarkeitsstatus lieferbar
Auflagenart Neuausgabe
Erscheinungstermin 07.07.2008
Verlag Verlag Neue Literatur
Seitenzahl 48
Breite (cm) 12,20 cm
Höhe (cm) 19,90 cm
Verarbeitung Softcover
Abbildungen s/w k. A.
Abbildungen farbig k. A.
Autoren-Information

Karin Küspert

Leseprobe

Die Autokarawane holperte weiter. Angetrieben von gleißenden Scheinwerfern über ihnen. Verfolgt von Fahrzeugen aus der Luft. Weiter, immer weiter. Ziel? Irgendwo außerhalb des alten Planeten Erde. Ein Reservat. Irgendwo. Wenn denn noch einige ankamen von diesem spärlichen Rest Deutscher. »Aber Großvater, die Deutschen hatten doch auch etwas zu bieten! Warum haben sie nicht die Ärmel hochgekrempelt? Sie waren doch berühmt wegen ihres Fleißes! Sie konnten doch arbeiten!«

Ja, natürlich. Konnten. Aber dann wollten sie nicht mehr. Irgendwann haben sie angefangen, nur noch nach Verträgen zu arbeiten, nach Vorschrift. Sie arbeiteten nicht mehr, wenn Arbeit da war und ruhten sich aus, wenn keine vorhanden war. Sie arbeiteten nicht mehr, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, nicht mehr für Brot und eine warme Stube. Sie arbeiteten so, wie ihre Verträge die Arbeitszeiten vorschrieben. Auf die Minute. Sie wurden blind und hörig. Moderne Sklaven. Freiwillig. Stechuhren waren die Sklaventreiber. Nur, dass sie nicht mehr zur Arbeit gepeitscht wurden, sondern zur Freizeit. Die Deutschen lebten irgendwann nur noch von und für die Freizeit, nicht mehr für Beruf und Arbeit. Dienst nach Vorschrift. So wenig wie möglich. Bei gleichem Einkommen versteht sich.

Und statt zu arbeiten vergeudete man nun die Kraft mit Verhandlungen – eben um Freizeit. Man stritt um jede Stunde Arbeit, streikte wegen ein paar Minuten. Und die wenigen, die noch arbeiten wollten, weil sie noch nach Sinn in ihrem Leben suchten, wurden von der Masse ausgebremst. 

Verkaufshinweise k. A.
Rezensionen k. A.
Beigaben k. A.
Gewicht 0,070

Artikelschlagworte

Benutzen Sie Leerzeichen um Schlagworte zu trennen. Benutzen Sie (') für Phrasen.