Namaste Ananda

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Namaste Ananda

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Kurzübersicht

Brahmanen kauen Betelnüsse, heilige Kühe stöbern in Müllhaufen. An jeder Ecke riecht es anders, selten angenehm, runzlige Mütterchen beugen sich in Bettelstellung der Tür des Weltenüberganges zu. 

Details

Und über allem liegt ein Zauber, dem sich der, der Indien mit dem Herzen sieht, nicht entziehen kann …"Bist du glücklich?" Das ist die zentrale Frage dieses Buches. Der Autor erfährt die Antwort auf seiner bizarren Reise durch Shivas Land, das sich ebenso gut hassen wie lieben lässt. Wer bereit ist, das Bild vom magischen, vom zauberhaft-exotischen Indien um den einen oder anderen Schatten zu ergänzen, der sollte Lars Platzek begleiten: "Namaste Ananda ist der Versuch einer Liebeserklärung an Indien."

Zusatzinformation

ISBN 978-3-938157-83-1
Autor Lars Platzek
Buchtitel Namaste Ananda
Untertitel Indien mal anders
Lieferbarkeitsstatus lieferbar
Auflagenart Neuausgabe
Erscheinungstermin 20.01.2009
Verlag Verlag Neue Literatur
Seitenzahl 138
Breite (cm) 12,20 cm
Höhe (cm) 19,90 cm
Verarbeitung Softcover
Abbildungen s/w k. A.
Abbildungen farbig k. A.
Autoren-Information

Lars Platzek

Leseprobe

GRÜNE BERGE, GÖTTLICHER SEGEN

und eine Menge Legenden

Selbstverständlich ranken sich die meisten Legenden um Ereignisse aus vergangener Zeit, wie eben die folgende. Sie wurden zu Mythen oder gingen in Erzählungen und Geschichten über.

Es geschah eines Abends, dass mein Guide mit einer Flasche Whisky auf das Hoteldach kam und anfing zu erzählen. Die Gesänge des Imam wurden soeben vom Wind in die Nacht geweht und Stille senkte sich vom Maharadscha-Palast, der über der Stadt thronte, herab. Noch immer stand das Thermometer bei über dreißig Grad, der Vollmond mit seinem milden Licht bedeckte die Altstadt mit einem mystischen Hauch von Ewigkeit. Derselbe Wind, der die Klänge des Imam verbreitet hatte, kühlte jetzt liebevoll-zärtlich meinen vom Tag erhitzten Körper. Ich ließ mich auf die Brandungsmauer sinken und starrte in den blauen, stauberfüllten Himmel.

Normalerweise besuchte mich zu dieser Stunde kein Guide im Hotel und vor allem nicht mit Alkohol, aber scheinbar war dieser Abend etwas ganz Besonderes. Das Resümee eines aufregenden Tages folgte. Der hatte recht harmlos begonnen. Beim Kreuzen einer Landstraße knallte uns ein Bus ungebremst in den linken hinteren Kotflügel und mein Guide landete daraufhin im Straßengraben. Ach du meine Güte, der schöne Amby! Alles Nachfolgende war purer Stress. Wie bekommt man einen Ambassador aus dem Straßengraben? Nach einer Stunde entschieden sich vierzig Inder fürs Tragen. Weitaus unkomplizierter wurden die entstandenen Schäden behoben. Ein Kamel brachte ein mobiles Schweißgerät und nach ungefähr einer halben Stunde war der Amby wieder flott.

Natürlich ohne vorher das Benzin abzulassen – warum auch –, stellte ich kopfschüttelnd fest. Gefasst auf alles, wartete ich ungeduldig. 

Verkaufshinweise k. A.
Rezensionen k. A.
Beigaben k. A.
Gewicht 0,167

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